Konsumgüter

Konsumprodukte-Branche

Fehlt nur ein Prozent zur 100-prozentigen Qualität, haben Konsum und Einzelhandel ein ernstes Problem. Gefordert sind schnelle Reaktionszeiten, ständige Entwicklung von Innovationen, dem gegenüber stehen harte Kritiken im Mängelfall. Doch das sind nur die internen und nationalen Sorgen der Markenartikelhersteller. Hinzu kommt Druck internationaler Natur.

Neben der starken europäischen Konkurrenz gibt es eine starke Herausforderung, die vermehrt aus Asien kommt und sowohl den Einzelhandel als auch die Hersteller von Konsumgütern heftig fordert. Überall auf der Welt wird gefälscht, dass sich die Balken biegen, um dann später auf internationalem Parkett die Waren anzubieten. Damit angefangen haben im 19. Jahrhundert übrigens die Engländer, deren Waren im asiatischen Raum kaum ankamen und die daher Ideendiebstahl betrieben, lange bevor Asiaten dies taten.

Vonnöten sind heute daher Innovationen und Produkte, die nur schwer oder gar nicht zu fälschen sind. Das führt allerdings zu längeren bzw. aufwändigeren Entwicklungszeiten und somit zu höheren Kosten. Kommen dann große Handelsketten mit knallharten Einkaufsverhandlungen hinzu, kann man fast schon zusehen, wie die Gewinnmargen zurückgehen.

Diesen Herausforderungen kann durch externe Dienstleistungen und anderen Serviceleistungen entgegengewirkt werden. Allerdings ist es wichtig für Hersteller, eine große Variantenvielfalt zu entwickeln und schnell auf Bewegungen des Marktes zu reagieren. Das ist ohne technische Innovationen und Hilfsmittel kaum möglich.
Lösungsmöglichkeiten:

Planung, Reporting und Steuerung lassen sich am besten mit einer geeigneten Software optimieren. Es geht um Effizienz und Effektivität, und es geht um Informationsfluss in Echtzeit. Alle Material-, Arbeits- und Informationsprozesse müssen ständig kontrolliert werden, kurzfristiges Eingreifen ist unverzichtbar, um die Qualität der Produktion auf einem hohen Level zu halten. Der Produktionsprozess muss flexibel planbar und kurzfristig steuerbar sein. So kann die Qualität verbessert, der Kostendruck reduziert werden.

Effizienz durch MES-Software:

In einer nahezu grenzenlosen Produktionswelt sind standortübergreifende Standards Pflicht. Eine gute MES-Software ist in der Lage, dieser und weiteren Anforderungen nachzukommen. Die Stichworte hier lauten Transparenz und gezielte Dokumentation, zudem müssen beim Erkennen von Fehlern oder Abweichungen unverzüglich geeignete Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Auch das leistet eine MES-Software. Gemeinsam mit einem ERP-System werden die entscheidenden Komponenten abgebildet und das Risikomanagement entlastet. In Zeiten hoher gesetzlichen Anforderungen kann zudem die Rechtssicherheit rund um die Fragen der Produkthaftung gesteigert werden