FMEA

FMEA / Risikomanagement

Normenkonforme Risikoanalysen und FMEAs sind komplexe Aufgabenstellungen, bei deren Durchführung ein MES-System wertvolle Hilfestellungen leistet. Hier geht es um die klare Definition von Ishikawa-Diagrammen, RPZ und einer Risikomatrix, die optisch aussagekräftig sein muss. So werden sowohl die kritischen Vorgaben der Regulierungsbehörden als auch die der anspruchsvollen Kunden erfüllt. Das Aufgabenspektrum umfasst:

Die effiziente Erstellung sowie Verwaltung von FMEAs
Das den Normen VDA, AIAG, QS 9000 und  IATF 16949 entsprechende Arbeiten
Ein Maßnahmenmanagement, das durch effektive Steuerung der Verantwortlichen durchgeführt wird
Eine Risikoanalyse gemäß DIN EN ISO 14971 inklusive einer Vorher-Nachher-Matrix
Den Einsatz der 5-Why-Methode und von Ishikawa-Diagrammen, um Ursachenforschung erfolgreich zu betreiben
Die Datenausgabe von 3D-Ampelfaktoren und Risikomatrizen
Die Produkt-, Prozess-, Konstruktions- und System-FMEA
Eine vollständig integrierte Wissensbasis
Die flexibel nutzbare Familien-FMEA
Die modellübergreifende Einbindung in den Regelkreis PDCA
Die freie Definition entsprechender Bewertungsklassen
Ein auf die Termin- und Maßnahmenverfolgung basierendes Eskalationsmanagement

Wozu überhaupt Risikoanalysen?

Risikoanalysen gehören sowohl in Unternehmen als auch im persönlichen Alltag zum Leben dazu, wir stellen sie regelmäßig an. Eine der Fragen, die sich im Zuge einer solche Risikoanalyse stellt, ist die nach den Auswirkungen. Gehen wir ohne Schirm in den Regen, werden wir nass, was allerdings keine gravierenden Konsequenzen hat. Fahren wir ohne Gurt Auto, heißt das nicht zwingend, dass uns etwas passiert. Aber wenn es eben doch der Fall ist, sind die Folgen meist deutlich schwerwiegender.

Bei Risikoanalysen in Unternehmen und Betrieben geht es um genau diese Frage: Wie hoch ist das Risiko bei welcher Handlung? Und welche Folgen können aus dem einzelnen Risiko entstehen? Eine MES-Software hilft anhand der Techniken wie FMEA oder durch die Verwendung der ISO 14971, aussagekräftige Analysen zu erstellen und so die optimale Planung aller potenziellen Risiken vorzunehmen.

Fehler müssen erkannt, bewertet und künftig verhindert werden

Bei der FMEA geht es in erster Line um die vorbeugende Fehlervermeidung. Dazu ist zunächst die Identifizierung nötig, im nächsten Schritt dann die Bewertung von Fehlern. Der Ansatz baut auf dem Verhindern von Fehlern auf, und wenn dies nicht gelingt, wird schon in einem sehr frühen Stadium der Entwicklungsphase an der Behebung gearbeitet. Das „Geheimnis“ ist also eine Mischung aus Prävention und zeitnaher Reaktion. So lassen sich gemachte Fehler in der Zukunft vermeiden. MES-Lösungen dienen hier als praktisches Hilfsmittel, das in Sachen Fehler aufspüren und beheben geradezu für das Risikomanagement gemacht ist.